Schattendasein

Da schattige und halbschattige Bereiche des Gartens häufig im Ruf stehen schwierige Pflanzstandorte zu sein, hat der Bund deutscher Staudenzüchter >>in einer fünfjährigen Testphase von 2008 bis 2012 an sieben Versuchsstandorten Deutschlands, die Mischpflanzung “Schattenglanz” bewertet und optimiert. Als Ergebnis stellt sich eine attraktive und pflegearme Staudenkombination vor, die folgendermaßen zusammengesetzt ist:

Gerüstbildner – ca. 9% der Fläche, standfeste, raumgliedernde und blicklenkende Einzelpflanze:

Begleitstauden – ca. 38% der Fläche, Stauden ohne besonderen Formcharakter, beliebig zu mischen:

Füllpflanzen – ca. 4% der Fläche, überwiegend kurzlebige und konkurrenzschwache Arten, die durch Selbstausaat vorrübergehend lücken besetzen:

Bodendeckstauden – ca. 49% der Fläche, niedrige meist teppichbildende Arten in höhrer Stückzahl:

Geophyten = Blumenzwiebeln und -knollen (im Herbst pflanzen) – zwischen Bodendecker pflanzen, wichtig für den Frühlingsaspekt: